Dienstag, 12. Februar 2013
Von Willenskraftgeneratoren und Social Media
Immer auf der Jagd nach dem Schweinehund.
Und zur Zeit auf der Frage nach Sinn und Unsinn von Serendipity - meinem Blog.
Doch alles nur Zeitverschwendung, oder?

Andere Leute bloggen auch feine Sachen:
http://curt-rice.com/2012/11/26/how-social-media-is-destroying-productivity/
Da gibts noch mehr interessante Beiträge.
Heute also mein (social) media Soll im Internet schon reichlich erfüllt.

Zum Thema Schweinehund ist mir eine Rezension über den Weg gelaufen:
http://www.zeitzuleben.de/22264-bergauf-mit-rueckenwind-kelly-mcgonigal/

Ich bin jetzt in Kapitel 3 und habe schon eine Idee eingeschlürft.
Willenskraft wird gestärkt durch ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und natürlich Sport.
(Wusste ich ja schon, aber wie steht es denn mit der Umsetzung und dem dicken Schweinehund vor der Tür?)

Mein Thema ist Sport. Als bekennende Couch-Potato habe ich neue Ideen und Anregungen in diesem Buch erhalten:
Sport ist alles, was nicht im Liegen, Sitzen oder Stehen erledigt wird. (definiere Sport um, dann ist es nicht mehr bäh!)

Mehr Sport treiben bedeutet stärkere Willenskraft (nicht unendlich, aber doch mehr). Damit ist jedes "Training" eine Stärkung und Erhöhung der Willenskraft.

Man nehme also den Heimtrainer und einen netten Aufkleber und klebe das Wort "Willenskraft" über das Wort "kcal".

Fertig ist der Willenskraftgenerator!

Täglich 10 Minuten auf dem Willenskraftgenerator können Ihre Willenskraft regenerieren und sogar erhöhen, nämlich um ...

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Mittwoch, 6. Februar 2013
Winterdepression
Habt Ihr das auch?
Morgens nicht aus dem Bett kommen, sich den ganzen Tag nicht richtig wach fühlen, wie ein Zombie durch die Gegend laufen, großen Heißhunger auf Süßes haben und von der Laune reden wir mal lieber nicht.

Ich habe es endlich gewagt und mir eine Lichtdusche zugelegt. Es ist das P*i*i*s Energy Light, kostet soviel wie ein Geschenk (war noch was vom Geldgeschenk übrig) und ist einfach eine helle Leuchtstoffröhre, die einigermaßen gut verspiegelt ist.
Jeden Morgen seit einer Woche sitze ich also beim Frühstück vor, neben oder hinter der Energy Light und sie ist jedenfalls schön hell.

Wenn ich dann mit den Pelztieren losdüse, wundere ich mich, dass es draußen regnet und so dunkel ist.
Wenn ich auf die Arbeit komme, wundere ich mich, wie trübsinnig die andern Leute rumlaufen und dass garkeiner auf meinen freundlichen morgendlichen Gruß zu reagieren scheint.

Für den Fall, dass sich die Kollegen bald wegen meiner chronischen guten Laune beschweren sollten, hält das Handbuch folgenden Rat bereit:
"Reduzieren Sie die Dauer oder erhöhen Sie die Entfernung von der Lampe"

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