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Die Kuchendiät
Es war einmal vor langen Jahren ...
da traf ich meine Kollegin in der Kantine, die meinte:
Du isst wohl immer ein Stück Kuchen!
Kuchen? Immer? Ich?
Das ist doch heute ein Sonderfall, weil ich soviel Stress hatte.
Und gestern war es ein Sonderfall, weil ich noch so viel Stress vor mir hatte.
Und vorgestern war es ein Sonderfall, weil ich mich belohnt habe für die gute Arbeit.
Und am Donnerstag war es ein Sonderfall, weil es Donnerstags immer den Liebesknochen gibt.
Und letzte Woche war es ein Sonderfall, weil ich mal dringend eine Pause brachte.
Jedenfalls musste ich leider feststellen, dass sie recht hatte.
Ich hatte mein Berufsleben mit Sonderfällen garniert und vor mir selbst erfolgreich verschleiert, dass ich jeden Tag einer Kuchendiät frönte.
Dazu natürlich noch ein großer Milchkaffee mit einem Löffel Zucker, denn man gönnt sich ja sonst nichts.
Wenn ich meine Kollegin wieder in der Kantine traf, meinte ich: Ich mache meine Kuchendiät.
Irgendwann war dann klar, dass ich das ändern will.
Aber das musste durch den Kopf gehen, denn ich musste ja die Sonderfälle durch etwas anderes ersetzen.
Ausserdem zeigte sich mein Blutdruck leicht erhöht und die Ärzte waren alle ganz wild, mir den Rest meiner Tage mit ACE-Hemmern oder Beta-Blockern zu versüßen. Das kannte ich von meiner Mutter. Die Nebenwirkungen auch. Darauf hatte ich dann wirklich keine Lust.
Nach geraumer Zeit war es dann endlich soweit.
Und es wirkte. Ich nahm unglaublich rasend innerhalb weniger Wochen unglaubliche 5 kg ab. Nicht dass ich vorher zu dick gewesen wäre.
Statt Marmeladenbrötchen also Früchtemüsli mit Nüssen und selbstgemachtem Kefir. Statt Kuchendiät nur noch Obst. Keine Zucker mehr in den Kaffee.
Kuchen nur noch am Wochenende.
Und das alles ohne wirklich weniger zu essen. Aus Weißbrot- und Brötchen mache ich mir eh nichts und die tägliche Belohnung bestand dann aus vielen Früchten, heimische wie exotische.
Ich habe Früchte lieben gelernt, die ich bis dahin nie gekauft hatte.
Ich habe festgestellt, dass Früchte viel billiger als Schokoriegel und Kuchenstücke sind. Ein Stück Kuchen in der Kantine kosten 1,30. Dafür krieg ich schon fast eine große Ananas. Auf jeden Fall einen Granatapfel oder ein Schächtelchen mit Kapstachelbeeren. Oder eine Handvoll Erdbeeren ...
Ansonsten wohne ich ja in der vorpommerschen Provinz und Dinge wie Äpfel, Birnen, Beeren kaufe ich so gut wie gar nicht, weil ich es entweder im eigenen Garten oder draußen in der freien Natur ernten kann.
Dafür ist mein TK-Schrank gut mit kleinen Obstportionen für die Winter-Frühstücke gefüllt.
da traf ich meine Kollegin in der Kantine, die meinte:
Du isst wohl immer ein Stück Kuchen!
Kuchen? Immer? Ich?
Das ist doch heute ein Sonderfall, weil ich soviel Stress hatte.
Und gestern war es ein Sonderfall, weil ich noch so viel Stress vor mir hatte.
Und vorgestern war es ein Sonderfall, weil ich mich belohnt habe für die gute Arbeit.
Und am Donnerstag war es ein Sonderfall, weil es Donnerstags immer den Liebesknochen gibt.
Und letzte Woche war es ein Sonderfall, weil ich mal dringend eine Pause brachte.
Jedenfalls musste ich leider feststellen, dass sie recht hatte.
Ich hatte mein Berufsleben mit Sonderfällen garniert und vor mir selbst erfolgreich verschleiert, dass ich jeden Tag einer Kuchendiät frönte.
Dazu natürlich noch ein großer Milchkaffee mit einem Löffel Zucker, denn man gönnt sich ja sonst nichts.
Wenn ich meine Kollegin wieder in der Kantine traf, meinte ich: Ich mache meine Kuchendiät.
Irgendwann war dann klar, dass ich das ändern will.
Aber das musste durch den Kopf gehen, denn ich musste ja die Sonderfälle durch etwas anderes ersetzen.
Ausserdem zeigte sich mein Blutdruck leicht erhöht und die Ärzte waren alle ganz wild, mir den Rest meiner Tage mit ACE-Hemmern oder Beta-Blockern zu versüßen. Das kannte ich von meiner Mutter. Die Nebenwirkungen auch. Darauf hatte ich dann wirklich keine Lust.
Nach geraumer Zeit war es dann endlich soweit.
Und es wirkte. Ich nahm unglaublich rasend innerhalb weniger Wochen unglaubliche 5 kg ab. Nicht dass ich vorher zu dick gewesen wäre.
Statt Marmeladenbrötchen also Früchtemüsli mit Nüssen und selbstgemachtem Kefir. Statt Kuchendiät nur noch Obst. Keine Zucker mehr in den Kaffee.
Kuchen nur noch am Wochenende.
Und das alles ohne wirklich weniger zu essen. Aus Weißbrot- und Brötchen mache ich mir eh nichts und die tägliche Belohnung bestand dann aus vielen Früchten, heimische wie exotische.
Ich habe Früchte lieben gelernt, die ich bis dahin nie gekauft hatte.
Ich habe festgestellt, dass Früchte viel billiger als Schokoriegel und Kuchenstücke sind. Ein Stück Kuchen in der Kantine kosten 1,30. Dafür krieg ich schon fast eine große Ananas. Auf jeden Fall einen Granatapfel oder ein Schächtelchen mit Kapstachelbeeren. Oder eine Handvoll Erdbeeren ...
Ansonsten wohne ich ja in der vorpommerschen Provinz und Dinge wie Äpfel, Birnen, Beeren kaufe ich so gut wie gar nicht, weil ich es entweder im eigenen Garten oder draußen in der freien Natur ernten kann.
Dafür ist mein TK-Schrank gut mit kleinen Obstportionen für die Winter-Frühstücke gefüllt.
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Gesunde Ernährung und Lebensweise
Was Andere dazu sagen. Heute: Der Steinzeitmensch.
Wer schonmal von Atkins oder Steinzeitdiät gehört hat, kann sich u.a. im Palaeo Blog informieren.
Ich habe mir heute diesen Artikel zu Gemüte geführt:
http://paleosophie.de/blog/2011/08/warum-zucker-nicht-gesund-sondern-giftig-ist-das-lustige-video-mit-der-bitteren (Wahrheit)
darin steht u.a.:
"
1. Alle Zucker aus dem Haushalt eliminieren. Nur Wasser und Milch sind als Getränke erlaubt.
2. Wenn Kohlenhydrate gegessen werden, dann immer mit Ballaststoffen kombiniert.
3. Bevor man sich Nachschlag holt, soll man 20 Minuten warten.
4. Bildschirm-Zeit muss 1:1 mit Bewegungs-Zeit erkauft werden: 1 Stunde Fernsehen heißt, vorher 1 Stunde draußen spielen.
"
An anderer Stelle:
"
Bewegung bewirkt drei ... Dinge:
Sie erhöht die Insulin-Empfindlichkeit der Muskeln, daher gelangen weniger Kalorien in die Leber und diese hat dann weniger Kalorien, die in Fett verwandelt werden.
Als zweites reduziert Bewegung Streß, und Streß ist ein wichtiger Faktor beim Übergewicht.
Zu guter Letzt beschleunigt Bewegung die Stoffwechselprozesse in der Leber: Mehr Kalorien werden dort verbrannt, anstatt sie zu Fett zu verwandeln.
"
Wenn ich das auf meinen Arbeitsalltag anzuwenden versuche, müsste ich jede Stunde Bildschirmarbeit durch eine Stunde Bewegung kompensieren. Wenn ich 8 Stunden arbeite pro Tag und damit 40 pro Woche (okay, laut Tarif nur 39), müsste ich entweder jede wache Minute in der Woche mit Bewegung verbringen (ade, Couch-Potato!) oder wenn ich nur 2 Stunden schaffe, müsste ich immer noch 20(19) Stunden am Wochenende ausgleichs-sporten.
Das bedeutet praktisch in jeder freien Minute sporten.
Wenn ich verkürzt arbeiten würde, um nicht sämtliche Freizeit mit Sport verbringen zu müssen, hätte ich endlich wieder Zeit für mein Couch-Potato-Leben. Aber halt, auch hier müsste ich ja jede Stunde erst durch Sport verdienen. Ich hätte also nichts gewonnen.
Nur wenn ich in meiner Freizeit eh gern und ständig Sport machen würde, könnte die Rechnung aufgehen.
Der Steinzeitmensch hatte ja schliesslich auch keine Couch.
Was sagt uns das? Unschaffbar! Der Schweinehund freut sich diebisch! 1:0
Wer schonmal von Atkins oder Steinzeitdiät gehört hat, kann sich u.a. im Palaeo Blog informieren.
Ich habe mir heute diesen Artikel zu Gemüte geführt:
http://paleosophie.de/blog/2011/08/warum-zucker-nicht-gesund-sondern-giftig-ist-das-lustige-video-mit-der-bitteren (Wahrheit)
darin steht u.a.:
"
1. Alle Zucker aus dem Haushalt eliminieren. Nur Wasser und Milch sind als Getränke erlaubt.
2. Wenn Kohlenhydrate gegessen werden, dann immer mit Ballaststoffen kombiniert.
3. Bevor man sich Nachschlag holt, soll man 20 Minuten warten.
4. Bildschirm-Zeit muss 1:1 mit Bewegungs-Zeit erkauft werden: 1 Stunde Fernsehen heißt, vorher 1 Stunde draußen spielen.
"
An anderer Stelle:
"
Bewegung bewirkt drei ... Dinge:
Sie erhöht die Insulin-Empfindlichkeit der Muskeln, daher gelangen weniger Kalorien in die Leber und diese hat dann weniger Kalorien, die in Fett verwandelt werden.
Als zweites reduziert Bewegung Streß, und Streß ist ein wichtiger Faktor beim Übergewicht.
Zu guter Letzt beschleunigt Bewegung die Stoffwechselprozesse in der Leber: Mehr Kalorien werden dort verbrannt, anstatt sie zu Fett zu verwandeln.
"
Wenn ich das auf meinen Arbeitsalltag anzuwenden versuche, müsste ich jede Stunde Bildschirmarbeit durch eine Stunde Bewegung kompensieren. Wenn ich 8 Stunden arbeite pro Tag und damit 40 pro Woche (okay, laut Tarif nur 39), müsste ich entweder jede wache Minute in der Woche mit Bewegung verbringen (ade, Couch-Potato!) oder wenn ich nur 2 Stunden schaffe, müsste ich immer noch 20(19) Stunden am Wochenende ausgleichs-sporten.
Das bedeutet praktisch in jeder freien Minute sporten.
Wenn ich verkürzt arbeiten würde, um nicht sämtliche Freizeit mit Sport verbringen zu müssen, hätte ich endlich wieder Zeit für mein Couch-Potato-Leben. Aber halt, auch hier müsste ich ja jede Stunde erst durch Sport verdienen. Ich hätte also nichts gewonnen.
Nur wenn ich in meiner Freizeit eh gern und ständig Sport machen würde, könnte die Rechnung aufgehen.
Der Steinzeitmensch hatte ja schliesslich auch keine Couch.
Was sagt uns das? Unschaffbar! Der Schweinehund freut sich diebisch! 1:0
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