Donnerstag, 25. Februar 2010
The four agreements
Heut einmal etwas über mein größtes Hobby: Lesen.

Ich lese gerade:
"The four agreements" by Don Miguel Ruiz
http://www.miguelruiz.com/index.php?option=com_content&view=article&id=6:the-four-agreements&catid=13:books&Itemid=7

Hier meine freie Übersetzung der 4 Vereinbarungen

1. Sei wahrhaftig mit Deinen Worten
Spreche mit Integrität. Sage nur, was Du meinst. Vermeide, schlecht über Dich selbst zu reden oder über andere herzuziehen. Nutze die positive Kraft des Wortes hin zur Wahrheit und Liebe.

2. Nehme nichts persönlich
Nichts, was andere tun, tun sie wegen Dir. Was sie sagen und tun, ist ihre Projektion der Realität, sind ihre eigenen Träume. Wenn Du immun gegen die Meinungen und Taten der anderen bist, wirst Du kein Opfer von unnötigem Leid.

3. Mache keine Annahmen
Habe den Mut, Fragen zu stellen und drücke aus, was Du wirklich willst. Kommuniziere mit anderen so klar wie Du kannst, um Mißverständnisse, Traurigkeit und menschliche Dramen zu vermeiden.

4. Tue immer Dein Bestes
Dein Bestes ändert sich von Moment zu Moment. Es ändert sich, wenn Du gesund bist oder krank. Unter allen Umständen tue Dein jeweiliges Bestes. Du vermeidest Selbst-Verurteilung, Selbst-Mitleid und Reue.

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Mittwoch, 24. Februar 2010
Natur
Wenn ich Zeit habe, gehe ich spazieren. Meist ist es eher wandern. Während in Deutschland fast überall noch Schnee liegt, ist es hier wärmer und ziemlich feucht. Meine neuen Wanderschuhe sind da gerade richtig.
Oxford und Abingdon und Culham liegen an der Themse. Und dieser Wanderweg führt von Culham dorthin:
ein Wanderweg

Nun musste ich doch testen, was die neue Digitalkamera so alles kann.
Die Themse im Gegenlicht der nachmittäglichen Sonne:
Themse im Zwielicht

Blick ans andere Ufer, weil es grad so schön war:
Themse

Und hier noch das Abendrot der Wolken auf dem Rückweg:
Themse

Wen stört es nach so einem Spaziergang noch, dass das neue Framework sich sperrig zeigt, die Programme einfach nicht compilieren wollen und ich nicht weiss, wo ich anfangen soll? Die Kollegen bedauern mich, denn sie kennen diese Probleme.

Das Naturerlebnis gibt mir Ruhe und Frieden, ich vergesse die Arbeit, entspanne mich, und am nächsten Tag geht es wieder ein kleines Stück voran. Und manchmal auch ein großes.

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Denglisch
Mein Englisch wird besser. Vor allem das passive Englisch, also das Verstehen. Ich kriege öfter mit, worum es geht und kann auch schonmal parieren. Dabei passieren zuweilen seltsame Dinge. Ich suche nach "ähnlichen" Worten. Das ist dann manchmal ähnlich in der Bedeutung, manchmal aber auch ähnlich in der Aussprache. Oder 2 Begriffe, die irgendwie in meinem Kopf miteinander verbunden sind und für Andere vermutlich garkeine Ähnlichkeit haben.
Manchmal merke ich es und kann es dann noch korrigieren.

Und meine Aussprache muss immer noch schlimm sein.
Aus "surprise" wird dann "price" ...
Na mit Händen und Füßen und ständig der falschen Zeitform komme ich schon durch.
Leute, die langsam und deutlich sprechen, verstehe ich schon sehr gut.
Leute, die schnell sprechen, eher weniger. Dabei tendiere ich selbst eher zu den Schnellsprechern. Das bedeutet, dass ich bis zum Ende des Jahres vielleicht ein schnelles Englisch mit beissendem Akzent entwickeln werde, das dann keiner versteht.

Manche Worte haben die Engländer auch aus Deutschland geklaut.
zB Kompost. Aber das bedeutet dann natürlich wieder ein bißchen etwas anderes, nämlich auch Kompost-Erde.

Es gibt überhaupt viel zu viele mehrdeutige Wörter, so zB Pilz. Mushroom, wenn er eßbar ist. Fungus, wenn es um den schimmligen Vertreter geht. Oder vielleicht doch mould? Dry rot? Dieses Vokabular ist überlebenswichtig im Umgang mit Vermietern, die hier Landlord heissen.
Das Wort Landlord gefällt mir. Ich kann mir etwas darunter vorstellen. Und es ist ein zusammengesetztes Substantiv, vielleicht ist es mir deswegen so sympathisch. Es ist geradezu anheimelnd.

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