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Die englische Hecke im Frühjahr
Wie vor langer Zeit versprochen heute eine kleine englische Heckenkunde:

Erwähnte ich schon, dass es allerlei wilde Tiere in Oxfordshire gibt? Dieses hier kam immer näher und hat mich am Ende auch noch angemacht: "gock gock gock, warum hast Du kein Futter für mich?"

Diese Hecke ist immergrün, wunderbar geschnitten und wächst weit über die Mauer hinweg nach obe und seitlich.
Hier eine romatische Hecke im wunderschönen Monat Mai:

Die Hecke bei meinem Farmhaus ist eher aus verschiedenen Büschen zusammengesetz und sieht an einer Stelle so aus:

In "meiner" Hecke bei "meinem" Farmhaus wohnen natürlich Kaninchen. Die Kaninchen haben jetzt Junge und die Jungen sind ziemlich unvorsichtig. Kann leicht sein, dass sich noch eins in meine Kamera verirrt. Wer weiss?
Und die Hecke als Feldbegrenzung ganz traditionell und im Bild mehrfach zu sehen:


Erwähnte ich schon, dass es allerlei wilde Tiere in Oxfordshire gibt? Dieses hier kam immer näher und hat mich am Ende auch noch angemacht: "gock gock gock, warum hast Du kein Futter für mich?"

Diese Hecke ist immergrün, wunderbar geschnitten und wächst weit über die Mauer hinweg nach obe und seitlich.
Hier eine romatische Hecke im wunderschönen Monat Mai:

Die Hecke bei meinem Farmhaus ist eher aus verschiedenen Büschen zusammengesetz und sieht an einer Stelle so aus:

In "meiner" Hecke bei "meinem" Farmhaus wohnen natürlich Kaninchen. Die Kaninchen haben jetzt Junge und die Jungen sind ziemlich unvorsichtig. Kann leicht sein, dass sich noch eins in meine Kamera verirrt. Wer weiss?
Und die Hecke als Feldbegrenzung ganz traditionell und im Bild mehrfach zu sehen:

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British championship in Motocross
Eines schönen Samstagmorgens beim gemütlichen Frühstück im Wintergarten hörten wir ein Brummen. Das waren vielleicht fette Brummer:

Echte fliegende Engländer auf heißen Maschinen:

Und hier sehen wir die Champions am Start:

In dem Häuschen tritt eine Frau ein Pedal und ermöglicht den Fahrern, loszusausen.
Eine echte Pole-Position für den Fotografen.
Ja, die Länge hat die Last. In den ersten Runden läuft noch alles gut, später zeigen die Kandidaten Schwäche und der eine oder andere fällt schonmal um. Der Parcour ist wirklich hart. Alles Naturmaterial, jede Menge bergauf-bergab und auch noch saukalt und windig.
Ahja, dazu wurde das Gelände also hergerichtet. Die anderen 364 Tage im Jahr sagen sich da die Gänse guten Tag.
So habe ich meinem Besuch also die world championship (laut Schild) im Motocross 2010 direkt vor der Haustür geboten.
Wenn google recht hat, kommen dann im Herbst die Quad-Meisterschaften dazu.
Im letzten Jahr haben sie außerdem noch Laser-Gaming angeboten. So ähnlich wie Paintball, nur mit Lasern. Das hat sich anscheinend nicht gerechnet. Die Werbetafel ist jedenfalls verschwunden.

Echte fliegende Engländer auf heißen Maschinen:

Und hier sehen wir die Champions am Start:

In dem Häuschen tritt eine Frau ein Pedal und ermöglicht den Fahrern, loszusausen.
Eine echte Pole-Position für den Fotografen.
Ja, die Länge hat die Last. In den ersten Runden läuft noch alles gut, später zeigen die Kandidaten Schwäche und der eine oder andere fällt schonmal um. Der Parcour ist wirklich hart. Alles Naturmaterial, jede Menge bergauf-bergab und auch noch saukalt und windig.
Ahja, dazu wurde das Gelände also hergerichtet. Die anderen 364 Tage im Jahr sagen sich da die Gänse guten Tag.
So habe ich meinem Besuch also die world championship (laut Schild) im Motocross 2010 direkt vor der Haustür geboten.
Wenn google recht hat, kommen dann im Herbst die Quad-Meisterschaften dazu.
Im letzten Jahr haben sie außerdem noch Laser-Gaming angeboten. So ähnlich wie Paintball, nur mit Lasern. Das hat sich anscheinend nicht gerechnet. Die Werbetafel ist jedenfalls verschwunden.
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Ausflug an die Themse
Und wieder eine Wanderung entlang dem Themse-Pfad.

Diesmal befinden wir uns - in London. Diese Foto ist vom London Eye gemacht, dem mit 134 Metern höchsten Riesenrad in Europa. Fragt nicht nach den Eintrittspreisen!
Dieser ganze Ausflug war ziemlich elefantös!

Es gab Straßenkünstler:

Skater:

Eine Rüstung von Heny VIII (im Tower of London zu besichtigen):

Nun ratet mal, welches Körperteil ihm am Wichtigsten war? Ja genau, der Henry, der die Frauen schneller gewechselt hat als die Hemden. Und das hat er so angestellt:
Katharina von Aragon
1. Gattin, Ehe wurde für ungültig erklärt
Anne Boleyn
2. Gattin, hingerichtet
Jane Seymour
3. Gattin, stirbt nach der Geburt ihres Sohnes (wer's nach der Vorgeschichte noch glauben mag)
Anna von Kleve
4. Gattin, Ehe wurde annulliert
Catherine Howard
5. Gattin, hingerichtet
Catherine Parr
6. Gattin überlebt ihren Mann um 1 Jahr
... und die Moral von der Geschicht': Heirat' keinen Henry nicht! ...
Health and safety wird auch im Tower groß geschrieben:

Achtung, britischer Humor! In dieser Ausstellung sind die Besucher aufgefordert, sich vorzustellen, sie müßten den Tower beschützen. Dazu gehört natürlich das passende Equipment.
Neben dem Tower befindet sich die Towerbridge:

Und zu guter Letzt hier noch das letzte Touristenfoto:

Big Ben und House of Parliament

Diesmal befinden wir uns - in London. Diese Foto ist vom London Eye gemacht, dem mit 134 Metern höchsten Riesenrad in Europa. Fragt nicht nach den Eintrittspreisen!
Dieser ganze Ausflug war ziemlich elefantös!

Es gab Straßenkünstler:

Skater:

Eine Rüstung von Heny VIII (im Tower of London zu besichtigen):

Nun ratet mal, welches Körperteil ihm am Wichtigsten war? Ja genau, der Henry, der die Frauen schneller gewechselt hat als die Hemden. Und das hat er so angestellt:
Katharina von Aragon
1. Gattin, Ehe wurde für ungültig erklärt
Anne Boleyn
2. Gattin, hingerichtet
Jane Seymour
3. Gattin, stirbt nach der Geburt ihres Sohnes (wer's nach der Vorgeschichte noch glauben mag)
Anna von Kleve
4. Gattin, Ehe wurde annulliert
Catherine Howard
5. Gattin, hingerichtet
Catherine Parr
6. Gattin überlebt ihren Mann um 1 Jahr
... und die Moral von der Geschicht': Heirat' keinen Henry nicht! ...
Health and safety wird auch im Tower groß geschrieben:

Achtung, britischer Humor! In dieser Ausstellung sind die Besucher aufgefordert, sich vorzustellen, sie müßten den Tower beschützen. Dazu gehört natürlich das passende Equipment.
Neben dem Tower befindet sich die Towerbridge:

Und zu guter Letzt hier noch das letzte Touristenfoto:

Big Ben und House of Parliament
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Oxford castle unlocked
http://www.oxfordcastleunlocked.co.uk/
Oxfords Castle wurde noch bis 1996 als Gefängnis benutzt. Mein Besuch, der schon in seiner Kindheit alle verfügbaren Gruselgeschichten der Stadtbibliothek gelesen hatte, musste also dorthin. Wir bekamen eine Führung auf den Tower und in die Zellen. Gemäß dem britischen Humor wurde die gesamte Besuchergruppe kurzzeitig in einer Zelle eingeschlossen. In diesen Zellen waren zuletzt bis zu 3 Häftlinge untergebracht.

Früher, vor hunderten von Jahren, wurden die Leute meist für Straftaten wie ein Huhn stehlen eingesperrt. Man kann förmlich die Armut und bittere Not beim Lesen der Geschichten spüren. Eine feine Lady mußte auch ins Gefängnis, weil sie ihren Vater mit Arsen vergiftet hatte. Er hatte der Heirat mit ihrem Geliebten nicht zugestimmt. Die Lady bekam Sonderbehandlung und durfte Besucher zum Tee empfangen. In späteren Jahren wurden die Gefängnisuniformen erfunden. Und die Insassen wurde mit körperlicher Arbeit beschäftigt, zum Beispiel mit Drehen eines Rades Wasser pumpen. Später dann mußten sie einfach sinnlos an einem Kasten drehen. Ah! Daher also der Ausdruck "Ich dreh am Rad!"
Oxfords Castle wurde noch bis 1996 als Gefängnis benutzt. Mein Besuch, der schon in seiner Kindheit alle verfügbaren Gruselgeschichten der Stadtbibliothek gelesen hatte, musste also dorthin. Wir bekamen eine Führung auf den Tower und in die Zellen. Gemäß dem britischen Humor wurde die gesamte Besuchergruppe kurzzeitig in einer Zelle eingeschlossen. In diesen Zellen waren zuletzt bis zu 3 Häftlinge untergebracht.

Früher, vor hunderten von Jahren, wurden die Leute meist für Straftaten wie ein Huhn stehlen eingesperrt. Man kann förmlich die Armut und bittere Not beim Lesen der Geschichten spüren. Eine feine Lady mußte auch ins Gefängnis, weil sie ihren Vater mit Arsen vergiftet hatte. Er hatte der Heirat mit ihrem Geliebten nicht zugestimmt. Die Lady bekam Sonderbehandlung und durfte Besucher zum Tee empfangen. In späteren Jahren wurden die Gefängnisuniformen erfunden. Und die Insassen wurde mit körperlicher Arbeit beschäftigt, zum Beispiel mit Drehen eines Rades Wasser pumpen. Später dann mußten sie einfach sinnlos an einem Kasten drehen. Ah! Daher also der Ausdruck "Ich dreh am Rad!"
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Bletchley Park
http://www.bletchleypark.org.uk/
Nur eine Autostunde von Oxford entfernt, nahe der Stadt Milton Keynes, befindet sich Bletchley Park. Dort haben die Briten im 2. Weltkrieg die geheimen chiffrierten Botschaften der Deutschen Wehrmacht entschlüsselt. Nach eigenen Angaben haben sie damit das Ende des Krieges um ca. 2 Jahre verkürzt und somit unzählige Menschenleben gerettet.
Der geniale Mathematiker Alan Turing war dort etliche Jahre Chef und hat die Enigma-Dechiffriermaschine namens Bombe erfunden. Damit wurden mehrere Jahre lang die Botschaften der Nazis entschlüsselt. Alles war generalstabmäßig organisiert und insgesamt mehrere hundert Menschen beschäftigt.
Natürlich darf auch im Bletchley Park eine Churchill-Ausstellung nicht fehlen. Auf Churchill sind die Briten sehr stolz. Das war ein echtes Multi-Genie. Diplomat, Maler, Dichter und - bekennender Mittagsschläfer. Churchill hat jeden Tag sein "Power-Napping" gemacht, um danach wieder für die schwierigen Regierungsgeschäfte fit zu sein.
Außerdem gibt es noch ein Spielzeugmuseum, ein Post Office für Briefmarkensammler, Modelleisenbahnen, Zeitzeugnisse vom Ende des 2. Weltkrieges und und und. Viel zu viel für einen Tag. Aber auch hier kann mit einmal Eintritt ein Jahr lang alles angesehen werden.
Ein paar verrückte ComputerScientists wollten jedoch noch mehr. Da Turings Turingmaschine in keinem Informatikstudium fehlen darf, gibt es eine Ausstellung von Computern aus allen Zeiten. Da bleibt kein Auge trocken. Hier, an dieser Kiste, habe ich mein erstes Programm geschrieben. Da, schau mal, diese Maschine haben die Kommunisten nachgebaut. Dort, die Lochstreifen. Hier, der Supercomputer steht da einfach so rum. Und dann "wanted": Sie können helfen, wenn Sie eine Original-Bedienungsanleitung für dieses Teil haben. Sie können helfen, wenn Sie wissen, wofür jenes Teil verwendet wurde.
Nach über 8 Jahren Restauration, was wesentlich wesentlich länger als die Bauzeit ist, ist seit neuestem der "Colossus", die erste Rechenmaschine nach der Zusemaschine, wieder IN BETRIEB. Es rattert und blinkt und klickt und klackt, dass es eine Freude ist.
Try running colossus yourself:
http://www.codesandciphers.org.uk/

Und hier ganz in der Nähe findet sich auch WITCH - the Wolverhampton instrument for teaching computing from Harwell. Witch hat es auf eine für Computer sagenhafte Laufzeit von 22 Jahren gebracht und damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde erhalten.

Nur eine Autostunde von Oxford entfernt, nahe der Stadt Milton Keynes, befindet sich Bletchley Park. Dort haben die Briten im 2. Weltkrieg die geheimen chiffrierten Botschaften der Deutschen Wehrmacht entschlüsselt. Nach eigenen Angaben haben sie damit das Ende des Krieges um ca. 2 Jahre verkürzt und somit unzählige Menschenleben gerettet.
Der geniale Mathematiker Alan Turing war dort etliche Jahre Chef und hat die Enigma-Dechiffriermaschine namens Bombe erfunden. Damit wurden mehrere Jahre lang die Botschaften der Nazis entschlüsselt. Alles war generalstabmäßig organisiert und insgesamt mehrere hundert Menschen beschäftigt.
Natürlich darf auch im Bletchley Park eine Churchill-Ausstellung nicht fehlen. Auf Churchill sind die Briten sehr stolz. Das war ein echtes Multi-Genie. Diplomat, Maler, Dichter und - bekennender Mittagsschläfer. Churchill hat jeden Tag sein "Power-Napping" gemacht, um danach wieder für die schwierigen Regierungsgeschäfte fit zu sein.
Außerdem gibt es noch ein Spielzeugmuseum, ein Post Office für Briefmarkensammler, Modelleisenbahnen, Zeitzeugnisse vom Ende des 2. Weltkrieges und und und. Viel zu viel für einen Tag. Aber auch hier kann mit einmal Eintritt ein Jahr lang alles angesehen werden.
Ein paar verrückte ComputerScientists wollten jedoch noch mehr. Da Turings Turingmaschine in keinem Informatikstudium fehlen darf, gibt es eine Ausstellung von Computern aus allen Zeiten. Da bleibt kein Auge trocken. Hier, an dieser Kiste, habe ich mein erstes Programm geschrieben. Da, schau mal, diese Maschine haben die Kommunisten nachgebaut. Dort, die Lochstreifen. Hier, der Supercomputer steht da einfach so rum. Und dann "wanted": Sie können helfen, wenn Sie eine Original-Bedienungsanleitung für dieses Teil haben. Sie können helfen, wenn Sie wissen, wofür jenes Teil verwendet wurde.
Nach über 8 Jahren Restauration, was wesentlich wesentlich länger als die Bauzeit ist, ist seit neuestem der "Colossus", die erste Rechenmaschine nach der Zusemaschine, wieder IN BETRIEB. Es rattert und blinkt und klickt und klackt, dass es eine Freude ist.
Try running colossus yourself:
http://www.codesandciphers.org.uk/

Und hier ganz in der Nähe findet sich auch WITCH - the Wolverhampton instrument for teaching computing from Harwell. Witch hat es auf eine für Computer sagenhafte Laufzeit von 22 Jahren gebracht und damit einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde erhalten.

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