Samstag, 20. März 2010
Räumlichkeiten
Ich nehme alles zurück, was ich über Meetings geschrieben habe. Für nächste Woche 8 Meetings im Kalender!

Spannend ist, wo das Meeting stattfindet. Es gibt ganz normale Raum-Nummern der Form K1/0/80. Das ist Gebäude K1, Etage 0, Raum 80.

Aber was bedeutet: "Biscuits in the fishbowl"? Dass es Kekse im Goldfischglas gibt? Fishbowl ist ein gläserner Raum mit Kaffe- und Teeautomat und Süßigkeitsautomat und mit Sitzgelegenheit. Als Kommunikationszone gedacht, wenn die Leute aus dem Kontrollraum mal eine Pause brauchen. Und Bisquits gibt es, wenn jemand Geburtstag hat.

"Who we are and what we do at Adams Lecture Theatre Hall. Your HR Department". Nein, keine Theater-Laiengruppe. Die Personalabteilung trägt über ihre Arbeit im großen Hörsaal vor. Der Hörsaal ist über der Kantine.

"Team talk im HOW room". Wo um alles in der Welt ist nun wieder dieser Raum? Und warum heisst er HOW und nicht WOW? HOW sind die Initialen des ersten Direktor. Sein Vorname ist Hans-Otto und: ja, er war Deutscher.

Manual handling course in J20/5. Leider ist J20 so klein, dass es nicht auf dem Lageplan sichtbar ist. J20 ist einer von 10 Containern, die mal als Provisorium errichtet wurden und in denen immer noch gearbeitet wird.

3 Stunden Belehrung darüber, wie ich schwere Lasten richtig bewege. Durchgeführt von einem Rentner, der dieses Thema unbedingt auf die 3 Stunden dehnen muss, dabei wären 30 Minuten angebrachter. Mein Schokoladenkonsum schnellt in astronomische Höhen. Immerhin der sympatischste Hinweis dabei: Vermeiden, wenn möglich. Das habe ich eh vor.

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Montag, 15. März 2010
Mosaiken
Am Sonntag war ich in London, weil ich eh auf dem Flughafen vorbeikam.
Diesmal spazierte ich am Naturkundemuseum vorbei. Die Warteschlange schreckte mich ab. aber direkt daneben das V&A-Victoria und Albert Museum war nicht so voll. Ich wollte nur mal reinschauen, was sie dort so haben. Draußen lachte die Sonne. Einige Stunden später ...

Im V&A gibt es viel zu sehen. Dort sind verschiedene Sammlungen zu finden, u.a. :
Eisen (Schmiedeeisernes)
Silber (Gefäße, Geschirr, Schmuck)
Statuen
Mosaike (Intarsien-Möbel, Bilder, Schmuckkästchen)
Mode (von 1700 bis Karl Lagerfeldt)
Schmuck
und vieles mehr.

Am meisten habe mich die Bilder aus den winzigen Mosaiksteinen beeindruckt, die kaum von echten Bildern zu unterscheiden waren. Welch ein Plan dahintersteckt, so ein Bild zu erstellen! Und dann so viele Stücke auf einer Stelle! Ich habe mich aber nur getraut, den Fußboden zu fotografieren:
ein Mosaik auf dem Boden

Im Gebäude hing ein Kronleuchter, der aussah wie aus lauter Luftballons aufgeblasen. Es war aber Glas.
gläserner kronleuchter im V&A

Stunden später kam ich dann noch am Harrod's vorbei und diesmal war ich auch drin.
harrods
Harrod's ist Londons berühmtestes Kaufhaus. Vergleichbar mit dem Kaufhaus des Westens in Berlin. Es gibt dort "alles". Dinge zum Essen, Dinge zum Tragen, Dinge die man nicht tragen kann (Möbel, Klaviere, Flügel) und vieles mehr. Es ist sehr leicht, sich dort zu verlaufen, die freundlichen Kassiererinnen (selbst unter ihnen gibt es Deutsche!) helfen aber gern, den Weg in weitere Abteilungen zu zeigen, die ebenfalls von Interesse sein könnten. (Wenn Sie sich Noten gekauft haben, könnte die Musik-CD-Abteilung doch von Interesse für Sie sein. Und brauchen Sie noch einen Notenständer oder gar ein neues Instrument?)
Und: es gibt den Kronleuchter, den ich schon im Museum gesehen habe, zu kaufen. Allerdings eine Nummer kleiner im Schaufenster. Aber auf Anfrage sicher auch in 10m Größe.

Am Ende landete ich im Kensington Park zum Tee. Und ich muss sagen: Ich mache es den Engländern schon gut nach. Bei 4°C und Wind draußen im Kensington Park sitzen und Tee schlürfen. Das hätte ich in Deutschland nicht getan!

Zurück zum Bus dann mit der Londoner Underground-Bahn.
U-Bahn in London

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