Mittwoch, 13. Januar 2010
Oh happy day
... sang ich gerade mit den andern Mitgliedern des Oxford Gospel Choir. Eine spannende Erfahrung.
Es ist ein großer Chor und wir singen ohne Noten. Ich habe heute also tatsächlich oh happy day gesungen. Die englischen Texte werde ich wohl üben müssen. Bin noch ganz beeindruckt von den neuen Empfindungen.
Und stelle fest, dass der Mensch doch ein Gewohnheitstier ist! Bei meinem alten Chor weiss ich alles, hier ist alles neu. Und ich sehne mich ein wenig zurück, obwohl ich doch etwas Neues ausprobieren wollte und es mir gefallen hat. Oh happy day!

Ich habe den Mietvertrag für das möblierte Zimmer in Culham unterschrieben. Morgen ist Umzug. Einmal das Auto volladen und wieder ausladen. Das sollte nicht allzu lange dauern. Wollte die erste Rate mit online Banking bezahlen und musste leider feststellen, dass ich keine andere Währung als EUR eintragen kann. Ich muss aber eine Summe in GBP eintragen. Also eine Mitteilung an die Bank. Mal sehen, was das wird. Houston, wir haben ein Problem. Von wegen, ich brauche kein englisches Konto!

Auf der Arbeit ist es mir gelungen, wieder einige Fehler zu erzeugen, aus denen ich dann lernen konnte. Und wir hatten heute -schon wieder- ein Meeting. Richtig gut vorbereitet. Mit Agenda und schriftlichen Unterlagen und ich habe ca. 70% verstanden nach eigener Einschätzung. Solange es fachliche Dinge sind, von denen ich inhaltlich was verstehe, geht es auch mit dem Rest. Smalltalk beim Mittagessen oder auch die Chorprobe, Liedtexte etc. sind da schon viel schwieriger.

Alles in allem ein sehr ereignisreicher Tag!

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Montag, 11. Januar 2010
Deutsche
Morgens einreihen in den täglichen Stau. Ich habe jetzt schon die Nase voll davon. Hatte ganz vergessen, wie das ist in einer Stadt.
Im Institut immer noch mit Besucherausweis. Und das Passoffice ist heute geschlossen. Wenn ich den richtigen Ausweis habe, gibt es endlich Rabatt in der Kantine. Das englische Kantinenessen - ein eigenes blog-Thema! Es ist immer frisch und riecht lecker und schmeckt mir leider (noch?) garnicht.
Anschliessend an die Kaffeebar - der ist aber wirklich lecker! Oder Tee oder Kakao.

Achja, ich habe auch gearbeitet. Mein erstes Meeting. Alles sehr straff organisiert hier. Protokoll sortiert nach Punkten und alles durchnummeriert. Aber es wimmelt von Abkürzungen. Na wird schon werden. Wenn die Engländer in ihre Bärte nuscheln, habe ich auch so meine Verständnisprobleme. Dafür merkt jeder sofort, dass ich aus Deutschland komme.

Der Busfahrer nach London im Doppelstockbus meinte auf deutsch(!): "Oben ist kein Fahrer". Britischer Humor.

Heute habe ich eine größere Summe cash abgeholt, um das deposit für mein WG-Zimmer zu bezahlen.

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